Die ´Spiegelwege´ unseres Lebens

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Spiegelwege

-und da wurd ich ausgeschickt,den Weg der Spiegel zu erkunden... -die mich die Zukünfte erlicken lassen sollten;und ich schritt froh aus, alle Unsicherheit verbergend, suchend auch vor mir selbst.


Dann stand ich vor dem ersten Spiegel, versuchte, seine verschwommenen Bilder für mich zu schärfen. Doch da sah ich auch die Wandtafel, die nur einmal angebracht, am ersten aller Spiegel; worauf zu lesen stand:

Hinter jedem Spiegel erblickst du einen Weg; betrittsst Du ihn, so wirst Du nie den alten wieder betreten, viel mehr neue Spiegelwege gehen.


Jeden Weg kannst Du nehmen -
Wenn Dich das Bild des Spiegels erfreut - geh! Oder geh nicht! Wenn es Dich erschreckt, geh oder geh' nicht!
Wenn es Deinen Sinnen verschwommen bleibt, hüte Dich! zu gehen; denn auch alle folgenden Wege werden voll sein - mit verschwommenen Spiegeln."


Der erste Spiegel blieb verschwommen - so hütete ich mich. Auch der zweite schenkte kein Bild - weder der dritte, noch der vierte. Ich zagte schon, da sah ich den fünften
. Aber auch er, so lange ich auch schaute, schien nicht zu gewähren - mir den klaren Weg zu weisen.
Winzige Konturen sah ich, ja! Und verzagt war ich, ja! So ging ich doch, aber schlau, rückwärts ,
diesen Spiegelweg, und verirrte mich - beinahe! Mit Schmerzen schlingerte ich den Weg zurück.
Es war kein Versuch, ein Wollen, ein Wissen, ein Müssen.


- Mit Mühen, ich fand - die Warnung der Tafel im Ohr -wieder den fünften, so froh.
Der Weg also dann, von vorn; der des Suchens, wenn es denn eine Abzweigung für mich geben würde?
- So setzte ich mich nieder, und gedachte der Irrwege, die ich schon beschritten hatte, der Qual, der Last.
Ich steckte die Verzagtheit in eine Tasche und schritt wieder aus. Ich ging und ging und fand doch nie den rechten Spiegel für meinen Weg.


Da sah ich Dich - rückwärts auf mich zugehend...
Warst Du auch so verzagt - doch schlau gewesen - wie ich?
Hattest Du aus Verzagtheit auch schließlich irgendeinen Weg beschritten?
Doch zugleich - um der falschen Richtung wissend - schlau rückwärts gegangen?
So befragte ich mich, in Erwartung eines gequälten Gesichtes, wann Du Dich drehen würdest.
- Und du drehtest Dich, und ich sah Deines, Du meines.
In Deinen Augen schimmerten all' die verschwommenen Spiegel der Welt, aber - ich sah noch mehr. 
Und deshalb ergriff ich Deine Hand.
Heute gehen wir gemeinsam den Spiegelweg. Hand in Hand, unverzagt, weil wir wissen, daß wir erst abzweigen wollen, wenn der Spiegel klar uns anblickt


Meine erste Abzweigung liegt hinter mir,denn das "Noch-Mehr", was ich in Deinen Augen sah, war der klarste Spiegel, den ich je erblickt haben sollte. Also wurde ich ausgeschickt, um mit Dir den Weg zu erkunden.
Was Sinn macht,das macht Sinn... alles andere ist Unsinn....



Na,den Sinn gefunden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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