Die Maschine von Antikythera

 

Im Jahr 1900 bargen Taucher aus 30 m Tiefe Gegenstände aus einem Schiff welches um 70 v. Chr. in der Nähe der Insel Antikythera gesunken ist. Dabei stiessen sie auf mehrere Münzen,Marmor- und Bronzefiguren und ähnliche Gegenstände die auf etwa 80 v. Chr. datiert wurden.Besonders interessant war dabei ein rechteckiges Gebilde, überwuchert mit Muscheln, Kalk und korrodierenden Metallklümpchen.

Die Artefakte wurden dann zur Restaurirung und näheren Untersuchung ins Archäologische Nationalmuseum in Athen geschickt.
Doch erst 1902, war der besagte Metallklumpen mit der Untersuchung dran.Das unförmige Gebilde wurde chemisch behandelt, um verdeckte Schichten freizulegen,dabei stiess man auf drei Zahnräder, die durch zwei kreuzförmig angelegte Metallleisten zusammen gehalten waren. Mit den damals modernsten Methoden, versuchte man mehr, über dieses seltsame Fundstück zu erfahren.Bald erkannte man, dass es sich hierbei offenbar um eine technische Apperatur handelte.( Sie hatten in der Zwischenzeit über 30 Zahnrädchen und einige griechische Zeichen freigelegt)


In den folgenden Jahren nahmen sich mehrere echte und selbsternannte Spezialisten der "Maschine von Antikythera" an.Sie fanden heraus, daß das Gerät einst, in einem ca. 30 cm hohen Holzkasten, eingelassen worden sein musste.

Erst im Sommer 1958 bekam der Mathematiker und Astronom Dr. Derek Solla Price die Erlaubnis weitere Untersuchungen durchzuführen. Die eingravierten griechischen Buchstaben, die nur noch fragmentarisch entzifferbar waren, belegten klipp und klar die astronomische Bedeutung des seltenen Fundes,denn die altgriechischen Zeichen bedeuteten zum Beispiel "sinkt Wega am Abend" oder ähnlich.
Röntgenaufnahme


Man hatte hier also eine Apperatur auf der noch Skalen zu erkennen waren, über 30 Zahnräder unterschiedlicher Grösse ineinander übergriffen und durch kleine Achsen auf einer Kupferplatte befestigt waren. Die Rädchen hatten bis zu 240 Zähne und differieren weniger, als ein Hundertstel Millimeter voneinander, weil die Maschine sonst falsche Werte liefern würde. Verblüffend:Es bestitzt sogar ein epizyklisches Differentialgetriebe, oder auch Ausgleichsgetriebe genannt.
Das verblüffende an diesem Ausgleichsgetriebe ist, daß es eines der kompliziertesten mechanischen Errungenschaften, der Welt ist und in unserer Zivilisation erst 1828 von O. Pecquer zum Patend angemeldet wurde.

Wofür war diese merkwürdige Maschine gut? Was konnte sie? Sie ist ein Planetarium im Taschenformat und zeigte die Relationen der unterschiedlichen Gestirnspositionen zueinander an. Ablesbar war auch die Position des Mondes in Relation zur Sonne und zur Erde oder der Auf- und Niedergang des Sirius im Vergleich zur Wega.Dort war auch das griechisch - ägyptische Kalenderjahr angegeben, mit 12 Monaten, zu jeweils 30 Tagen und zusätzlich 5 weitere Tage, was zusammen dann auch unsere heute üblichen 365 Tage, für ein Jahr ergab.
In der Publikation des Professors, kann man erfahren, daß die Erfinder dieser Maschine, durch den Mechanismus die Sonnenaufgänge bestimmen konnten und des weiteren in der Lage waren, die Bewegungen der zu dieser Zeit bekannten 5 Planeten, verschiedene Mondphasen, Tagundnachtgleichen und sogar Wetterlagen vorher bestimmen zu können.

Die Erkenntnisse, die sich aus der Maschine beziehen lassen passen hinten und vorne nicht in das astronomische Wissen von damals. Prof. Dr. Solla Price sagte nach jahrelanger Beschäftigung mit der Maschine von Antikythera, bei einem Vortrag in Washington, ihm komme das ganze vor, als sei im Grab des Tut-ench-Amun in Ägypten ein Düsentriebwerk gefunden worden.

Die Fragen, die sich hier nun stellen sind die:

1.) Wer hatte vor der Zeitenwende ein solch großes Wissen über Astronomie?
2.) Wozu brauchten die Menschen damals diese Werte?
3.) Warum wird die Maschine nicht in alten Texten überliefert?

Wir wissen fast alles über die Griechen, nur diese phänomenale Maschine haben sie vergessen uns zu nennen. Es ist erstaunlich, das keine schriftlichen Hinweise, auf diese Überragende Technik bekannt sind und auch, daß es bisher das einzige Objekt dieser Art ist, was gefunden wurde.

Wer hatte damals das Wissen und die Fähigkeit um eine derartig genaue Maschine zu entwerfen?

Nach unserem Wissen kann sie damals gar nicht gebaut worden sein.
Natürlich gab es in Griechenland geniale Mathematiker wie z.B. Archimedes (285 - 212 v. Chr.),
auch verfügten die Araber über beeindruckendes, astronomisches Wissen.
Sie stellten sogar mechanische Kalender her. Aber die Maschine von Antikythera ist viel, viel ausgereifter, als diese Maschinen.



Bis heute ist unbekannt, wer die eigentlichen Schöpfer dieser Maschine sind. Und wie es möglich war, vor über 2000 Jahren, ein so präzise gearbeitetes Gerät zu bauen.

Wie auch bei vielen anderen Artefakten, stehen die Archäologen hier noch immer einem Rätsel gegenüber...


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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