Indianer

Der amerikanische Kontinent war schon lange bevor die Europäer ihre Aufmerksamkeit darauf lenkten, bewohnt. Unzählige Kulturen entwickelten sich, dehnten sich eventuell aus und verschwanden auch wieder, um neuen Kulturen Platz zu machen.

Hier finden bekannte Kulturen und Völker ihren Platz, wie zum Beispiel die Inka, Azteken, Maya und Anasazi. Sie waren allesamt große Kulturen, die mit einem Staatssystem aufweisen können, das auch heute noch ihresgleichen sucht. Sie waren uns in der Agrarkultur, im Strassenbau und in der Himmelserforschung ebenbürtig, wenn nicht sogar weit voraus. Trotzdem sind all diese Kulturen plötzlich und ohne erkennbare Anzeichen warum vom Erdboden verschwunden und Wissenschaftler rätseln heute noch über ihr Verschwinden.

Einst zogen sie als freie Menschen über die Prärie und lebten im Einklang mit Mutter Erde. Sie ehrten und schützten diese Erde ohne sie auszubeuten oder zu vergiften.Sie jagten nur soviel wie sie zum Überleben brauchten.Sie kämpften um den Stamm, ihre Familien und die Vorräte zu schützen und nicht um andere zu unterwerfen oder zu beherrschen. Sie überlebten die Spanier,dann kamen die Siedler und Armeen und brachten Tod und Verderben.Viele rote Menschen starben an Seuchen,Krankheiten der Weißen oder im Krieg. Sie wurden entrechtet, unterworfen, die Weißen nahmen ihnen alles und pferchten sie in Reservate wo viele bis heute in Armut und verachtet leben. Sie werden im eigenen Land nur noch geduldet.

 Aus dem Dunkel ans Licht
 
 
 
 Die Indianer erzählen sich, dass die ersten Menschen dem Reich der Dunkelheit entsprangen.
Sie unterstanden dem Abendstern mit seinen vier Gehilfen: Wind, Wolke, Blitz und Donner.
Freundlich gesinnte Lebewesen bahnten ihnen hilfreich den Weg:
Tiere, die Gänge gruben, Pflanzen zum Klettern und gewiefte Strategen wie Coyoten und die Spinnenfrau

 

 

Die höchste Macht, an der die Stämme aus der Sprachfamilie der Algonkin glaubten, war das "Manitu".
Unter "Manitu" stellten sich die Indianer aber keinen Gott in Gestalt einer Person vor, so wie es z. B. die Christen tun.
"Manitu" war eine Energie oder Kraft, die sich den Indianern überall in der Natur offenbarte.
Es wohnte in allen Dingen dieser Welt - im Wasser, in den Pflanzen, in den Tieren, in der Erde, und in der Sonne.

Die Sioux sagten statt Manitu "Wakonda", die Apachen "Yasastine", die Crows "Maxpe", und die Irokesen sagten "Orenda".
Aber all diese Worte hatten die gleiche Bedeutung. Sie bezeichneten das "Große Geheimnis" oder das "Geheimnisvolle", das alle Gegenstände und Geschöpfe durchdringt, eine Macht, die jeder Indianer spürte, wo immer er auch war.

Im Gegensatz zum europäischen Weltbild, fühlten sich die Indianer nicht als höhere Geschöpfe, die die Aufgabe hatten, sich die Erde untertan zu machen. Sie sahen sich als Teil eines Ganzen, bei denen alle Dinge wie Pflanzen und Tiere den gleichen Stellenwert hatten, wie sie selber.
All diese Dinge hatten das Manitu in sich.
Daher erlegten sie z. B. auch nicht mehr Tiere als notwendig, und bedankten sich schließlich bei ihnen für deren Opfer.

Durch den Einfluss der Europäer wurde die unpersönliche Energie und Kraft auf einen höheren Gott übertragen, der zunächst von den weißen als "Großer Geist" bezeichnet wurde, und schließlich auch von den Indianer angenommen wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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